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Joshua

- die Wunder kommen dann, wenn man die Hoffnung schon längst verloren hat

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Fakten

Geboren:
ca. 10.07.2021

Rasse:
Halblanghaarmix

Geschlecht:
männlich

Kastriert:

Gesucht wird

Zuhause:

Pflegestelle:

Paten:
-


geimpft:

gechippt:

Katzenaids (FIV):
negativ

Leukose (FeLV):
negativ

Krankheiten:
keine bekannt


Handicap:
-


Aufenthaltsort:
35390 Gießen



Verträglichkeit / Trieb

Katzen:

Hunde:
unbekannt

Kinder:
unbekannt

Haltungsbedingungen

Freigang:



Alle Angaben entsprechen den Angaben der Pflegestelle. Nicht jedes Tier wird automatisch in Deutschland einem Tierarzt vorgestellt. Ein Tierarztcheck erfolgt dann, wenn ein Grund hierfür besteht. Die Altersangaben können abweichen. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich. Sie adoptieren Second-Hand-Katzen, die vorher kein Familienleben kannten und auf den Straßen ums Überleben gekämpft haben, dies hinterlässt oft psychische Spuren und körperliche Defizite.


Sobald die Urlaubssaison beginnt und die Touristen auf der Insel ankommen, erreichen uns quasi täglich Touristennotrufe. Streunende Katzen oder herrenlose Hunde sind dabei nur die Spitze des Eisberges.
Selbstverständlich versuchen wir in dem uns möglichen Rahmen zu helfen, zu unterstützen, gehen ins Gespräch und versuchen, eine nachhaltige Lösung zu finden. Wenn wir in der Nähe tätig sind, versuchen wir, uns ein persönliches Bild von der Situation zu machen. In diesem Fall betraf es eine kleine Katzenfamilie in einem Hotel in der Nähe von Porto Cervo.

Wir wurden von einer katzenaffinen Touristin kontaktiert, die sich große Sorgen um eine Mutterkatze machte. Die Mutterkatze hatte ihre vier süßen Kitten in den Sträuchern des Hotelgartens geboren. Dort hoffte sie auf Futter für sich und später auch für ihre kleine Familie. Tatsächlich kümmerte sich auch eine Mitarbeiterin des Hotels um die Fütterung. Unsere Kollegin fand bei ihrem Gespräch vor Ort heraus, dass die Katze schon einmal geworfen hatte; für diesen Wurf gelang es aber der Hotelangestellten, die Kitten zu verschenken. Auf die Frage, warum die Mutterkatze danach nicht direkt kastriert wurde, bekam unsere Kollegin nur ein Schweigen als Antwort. Mehr noch: ihr Angebot, die Mutterkatze bald zu kastrieren wurde abgelehnt und die Kitten sollten -wie beim ersten Wurf- verschenkt werden. Unserer Kollegin waren die Hände gebunden, auf einem privaten Grundstück darf sie ohne Zustimmung des Besitzers nicht tätig werden. Zudem war es Anfang August, eine Zeit, in der man mit kaum einem Menschen vor Ort vernünftig reden kann, denn die Hauptsaison, die Hitze und der Stress der Menschen, soviel Umsatz wie möglich in diesem Monat zu machen, lässt die Menschen unsensibel werden.

So blieb uns in diesen Tagen nichts anderes übrig als zu hoffen:
Hoffen, auf ein Ende der Saison.
Hoffen, dass wir im Oktober oder November wieder vorstellig werden können.
Hoffen, dass die kleine Familie bis dahin überhaupt noch am Leben ist.

Wir legten uns die Situation sozusagen auf „ Wiedervorlage“. Immer wieder ging unsere Kollegin dem Fall nach. Endlich -Ende Dezember- geschah das Wunder: wir haben den Hotelbesitzer davon überzeugen können, die Mutterkatze und die verbliebenen Kitten, die alt genug waren, kastrieren zu dürfen. Doch wir machten die Rechnung ohne den Hausmeister. Dieser lebt auch im Winter in der Hotelanlage. Jedes Mal, wenn wir die Katzen fangen wollten, kam er ‚zufällig‘ mit seinem freilaufenden Hund dort spazieren.
Er verhinderte zunächst damit, dass wir den Katzen dort helfen konnten und sorgte damit für Aufregung, Diskussionen und verängstigte Katzen. Durch die Beharrlichkeit unserer Kollegin gelang es letztlich doch, vor Weihnachten noch vier der Jungkatzen zu fangen: Joanne und Jodie und Joshua. Die Mutterkatze war seit Tagen verschwunden.

Die Frage drängte sich auf, welche Chance diese Tiere an diesem Ort gehabt hätten: den Winter über dem Hund des Hausmeisters ausgeliefert und darüber hinaus auch durch die Einstellung des Hausmeisters ohne eine reale Chance auf Hilfe und Versorgung. Denn er lehnte jegliche Zusammenarbeit rundweg ab. Den von der Kollegin aufgestellten Futterdispenser leerte er regelmäßig aus, die Katzen lebten in Angst und Hunger und die Situation war einfach unerträglich.

Somit haben Joanne, Jodie und Joshua jetzt eine Chance auf ein Leben in Sicherheit und Geborgenheit. Nach der Mutter wird noch gesucht, ebenso soll der Kater an der Anlage noch kastriert werden. Auch dieser ist im Moment leider verschollen. Aber auch für diese beiden Katzen wird unsere Kollegin mit der ihr eigenen Beharrlichkeit das Blatt zum Guten wenden.

An dieser Stelle suchen wir für Joshua ein schönes Zuhause. Der hübsche rot weiße Kater braucht einen altersgemäß passenden Artgenossen und Feigang in einer verkehrsberuhigten Gegend, also fernab von Bahnschienen, viel befahrenen Straßen oder anderen Gefahrenquellen.

Er ist komplett geimpft und gechippt und wurde negativ auf Leukose und Katzenaids getestet.

Wir vermitteln bundesweit, wenn Sie bereit sind, Joshua von seiner Pflegestelle abzuholen.


Ansprechpartner

Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an:

Ansprechpartner Dr. Christine Mantey


Leitung Projektkatzen,
Katzenvermittlung

Telefon: (0173) 85 77 63 6
E-Mail: christine.mantey@streunerherzen.com


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