Peace – Bereit, die Welt zu entdecken

Die Informationen stammen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Alle Hunde werden/wurden meistens mehrfach von den Vermittlern besucht und auch beurteilt – so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter, Größen- und Gewichtsangaben können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern und Katzen geben, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind immer möglich.


Was ist mir passiert?

Peace ist eine von sechs Geschwistern aus einem ungeplanten Wurf auf Sardinien. Ihre Mutter durfte sich frei bewegen und kam eines Tages mit einer kleinen Überraschung im Bauch zurück. Wer der Vater ist, bleibt unbekannt – doch aus den kleinen Welpen sind inzwischen wunderschöne, kräftige junge Hunde mit ganz eigenen Persönlichkeiten geworden.

Ihr Weg führet damals in die Obhut unseres sardischen Partnertierheims, der L.I.D.A. Dort sind sie in Sicherheit. Doch Sicherheit allein ist noch kein Zuhause – und Peace wartet bis heute darauf, endlich erfahren zu dürfen, wie sich ein echtes Familienleben anfühlt.

Wo bin ich?

Peace lebt weiterhin in der L.I.D.A. und teilt sich ihr Gehege mit drei weiteren Hunden, darunter auch ihre schüchterne Schwester Paris.

Als wir sie im April besuchten, fiel Peace sofort positiv auf. Während die anderen Hunde zum Teil noch vorsichtig abwarteten, begegnete sie uns offen, freundlich und neugierig. Sie war die Aufgeschlossenste der Gruppe und zeigte deutlich, dass sie Interesse an uns Menschen hat.

Es sind genau solche Begegnungen, die gleichzeitig schön und traurig machen: Peace würde so gerne mehr kennenlernen, doch ihr Leben spielt sich bislang hinter Tierheimgittern ab. Dabei scheint sie bereit zu sein für all das, was draußen auf sie wartet.

Wie bin ich?

Peace ist eine freundliche, neugierige und angenehm ausgeglichene junge Hündin. Sie ist nicht aufdringlich und genießt es, wenn Menschen sich ihr zuwenden und ihr Nähe schenken.

Mit ihrer hellen Gesichtsmaske, den bernsteinfarbenen, dunkel umrandeten Augen und ihrem kräftigen Körperbau ist sie auch optisch eine ganz besondere Hündin. Ihr warmer Blick bleibt im Gedächtnis – und noch viel mehr ihre offene Art.

Peace hat sich ihre Neugier auf Menschen und auf das Leben bewahrt. In ihr steckt so viel Potenzial für eine enge Bindung und gemeinsame Abenteuer. Sie braucht nur endlich jemanden, der ihr die Chance gibt, all das zeigen zu dürfen.

Was suche ich?

Peace kennt bisher nur das Leben im Tierheim. Ein Zuhause, Stubenreinheit, Alleinbleiben, Straßenverkehr oder Spaziergänge durch eine neue Umgebung – all das wird für sie zunächst ungewohnt sein. Deshalb suchen wir hundeerfahrene Menschen, die sie nicht überfordern, sondern ihr mit Ruhe, Geduld und klarer Führung zeigen, dass sie sich auf ihre Menschen verlassen kann.

Ideal wäre ein Haus mit sicher eingezäuntem Garten in einer eher ruhigen Wohngegend. Peace soll selbstverständlich als Familienmitglied leben und mitten im Leben ihrer Menschen dazugehören. Lange Spaziergänge, gemeinsame Unternehmungen und später vielleicht auch Hundesport könnten genau das Richtige für die neugierige Hündin sein.

Wir wünschen uns Menschen, die keinen perfekten Hund erwarten und keinen bloßen „Befehlsempfänger“ suchen, sondern Freude daran haben, gemeinsam mit Peace zu wachsen. Einen Hund ernst zu nehmen, Vertrauen aufzubauen und ihr Schritt für Schritt die Welt zu zeigen – genau darum sollte es gehen. Ein souveräner Ersthund könnte Peace den Start erleichtern, ist aber keine Voraussetzung für ihre Vermittlung.

Peace hat ihr ganzes Leben noch vor sich. Es wäre so schön, wenn sie es nicht weiter hinter Gittern verbringen müsste.

Sie ist neugierig. Sie ist freundlich. Und sie scheint mehr als bereit dafür, endlich anzukommen.

Vielleicht bist genau du der Mensch, der Peace zeigt, wie sich Zuhause anfühlt.

Wir vermitteln bundesweit. Die Koffer sind gepackt und Peace kann nach Deutschland ausreisen.

Geboren

ca. 01.03.2025

Alterskategorie

Erwachsene

Rasse

Schäferhund-Mischling

Schulterhöhe

ca. 58 cm

Gewicht

Im Wachstum

Geschlecht

Weiblich

Kastriert

Ja

Geimpft

Ja

Gechippt

Ja

Mittelmeerkrankheiten

Test folgt nach Einreise

Krankheiten

Keine bekannt

Handicap

Nein

Aufenthaltsort

L.I.D.A. Olbia, Sardinien

Gesucht wird

Pflegestelle, Zuhause

Hundeverträglichkeit

Ja

Katzenverträglichkeit

Unbekannt

Kinderlieb

Unbekannt

Jagdtrieb

Unbekannt

Garten

Ja

Zweithund

Gerne, kein Muss

Hundeschule

Ja

Ansprechpartner

Ines Paschmanns


Vermittlung Herdenschutzhunde

Telefon: (0152) 34 22 19 40
E-Mail: ines.paschmanns@streunerherzen.com

Video

Rassebeschreibung

Wir stellen vor: Schäferhund

Reinrassige Schäferhunde


Geschichte bzw. Herkunft

Die Vorfahren des Deutschen Schäferhundes gehen auf kurz- und stockhaarige Schläge von Hütehunden aus Deutschland zurück, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts auch in vielen Gegenden Europas vorkamen und sich auch dort zu eigenen Rassen entwickelt haben. Sie alle waren keine reinen Hütehunde, hatten zwar die Aufgabe, die Herden zu treiben, sollten aber auch das Hab und Gut der Hirten bewachen und beschützen. Der Deutsche Schäferhund geht vor allem auf die süddeutschen Schläge aus Thüringen und Württemberg zurück.

Als Begründer dieser Rasse gilt Max von Stephanitz, der von diesem Hundetyp schlichtweg begeistert war. So kaufte er am 15. Januar 1898 von einem Züchter aus Frankfurt den dreijährigen „Hektor von Linksrhein“, den er in „Horand von Grafrath“ umbenannte, der erste im Zuchtbuch des Vereins für deutsche Schäferhunde (SV) eingetragene Deutsche Schäferhund. Dieser und sein Bruder „Luchs von Sparwasser“ sind die Stammväter der Rasse, von denen die meisten Deutschen Schäferhunde abstammen. Als Stammmutter gilt die Hündin „Mari von Grafrath“.

Ein erster Hunderassestandard entstand 1891, in dem Max von Stephanitz die Hunderasse in drei Klassen dividierte: lang-, rau- und glatthaarige Schäferhunde.

Rassebeschreibung
  • FCI Standard: Nr. 201
  • Gruppe: 1. Hütehunde und Treibhunde (ohne Schweizer Sennenhunde)
  • Sektion: 1. Schäferhunde
  • Farbe: Schwarz, schwarz mit braun, grau (weiß ist vom SV nicht anerkannt)
  • Fell: Stockhaar oder Langstockhaar
  • Widerristhöhe: Rüden: 60 – 65 cm, Hündin: 55 – 60cm
Körperform

Der Deutsche Schäferhund ist mittelgroß, kräftig und stark bemuskelt, sollte jedoch niemals schwerfällig dabei wirken. Er ist eher länger als hoch, wobei der Widerrist den höchsten Punkt des Rückens bildet.

Der Körperbau sollte trocken sein, ohne Fett oder loses Bindegewebe, mit sich klar abzeichnenden Muskeln. Der Brustkorb ist tief und gut gewölbt. Die Winkelung der Gliedmaßen bietet den größtmöglichen Schritt. Die Hinterhand greift dabei bis über die Körpermitte vor und gibt so größtmöglichen Schub von hinten. Der Deutsche Schäferhund ist ein ausdauernder Traber.

Die Kopfform ist keilförmig, die Kopfgröße steht in gutem Verhältnis zum restlichen Körper. Die Stirn ist nur wenig gewölbt, der Nasenrücken gerade. Zugelassen ist ausschließlich eine schwarze Nase. Die Lippen sind straff, trocken, dunkel gefärbt und schließen gut.

Der Deutsche Schäferhund hat Stehohren, deren Größe im guten Verhältnis zum Kopf stehen sollte. Sie werden aufrecht und nach vorne gerichtet getragen. Die Augen sind in jedem Falle dunkel und etwas schrägliegend. Es sollte stets der Eindruck von Aufmerksamkeit erweckt werden.

Die Rute wird sichelförmig und herabhängend getragen. Die Pfoten sind rundlich und kurz, auch die Krallen sind kurz und kräftig. Sowohl Krallen als auch Ballen sind von dunkler Farbe.

Arbeitseinsatz

Der Schäferhund ist aufgrund seiner Intelligenz und seines ruhigen, aber sehr aufmerksamen Wesens ein absoluter Allrounder im Alltag und im Dienst. Er eignet sich bei entsprechender Auslastung hervorragend als Sport- und Familienhund, er ist aber auch ein beliebter Dienst- und Schutzhund, Rettungs- und Therapiehund, Blindenführhund, Hütehund.

Fitness-Ansprüche

Der Schäferhund ist ein Ausdauerkünstler und bedarf ausreichender Bewegung. Zudem muss seine Intelligenz gefordert und gefördert werden durch Hundesport und kopfmäßige Auslastung. Hier stehen ihm alle Sparten des Sports offen.

Rassespezifische Charakterzüge

Der Schäferhund ist bei entsprechender Sozialisierung ein absolut sozialer Hund, der sich mit anderen Tieren sehr gut versteht.

Er verfügt über ein festes Wesen, Angst sollte er nicht zeigen. Vielmehr sollte er aufmerksam und neugierig an neue Sachen herangehen.

Der Schäferhund neigt aufgrund seiner Hütehund- und Beschützervergangenheit zu Kontrollverhalten. Er möchte gerne alles überblicken und zu allem sein Einverständnis geben. Dies muss durch konsequente, aber keinesfalls grobe Hand im Rahmen gehalten werden. Die Rasse ist im Gegenteil sehr leichtführig und mit leisen Worten zu erziehen, wenn man Zugang zu ihr gefunden hat. Denn Schäferhunde verfügen über einen unglaublichen will to please, also dem Willen, seinem Menschen zu gefallen.

Haltungsempfehlung

Der Schäferhund sollte im Haus mit Garten gehalten werden und ist auch gut für Familien geeignet. Leider sieht man nach wie vor häufig Zwingerhaltung, die jedoch abzulehnen ist. Wie jeder andere Hund möchte der Schäferhund bei seiner Familie sein.

Insgesamt ist er eher für erfahrene Hundehalter empfehlenswert, da er über einen starken Charakter verfügt und teilweise zu Kontrollverhalten neigt. Bei richtiger Haltung und Erziehung ist er jedoch ein sehr sozialer und leichtführiger Begleiter.


Schäferhund Mischlinge