Alle Angaben zu Katzen, die sich noch auf Sardinien befinden, sind Informationen von unseren sardischen Kollegen und Tierärzten vor Ort. Teilweise werden die Katzen von den Vermittlern besucht und auch beurteilt, so gut dies in den jetzigen Lebensumständen möglich ist. Alter und Größenangabe können abweichen. Wir können keine weiteren Auskünfte im Umgang mit Kindern, Hunden und manchmal Artgenossen machen, wenn hier „unbekannt“ angegeben ist. Krankheiten sind nicht bekannt, sofern keine Krankheit angegeben ist. Schlummernde Krankheiten sind natürlich immer möglich. Es handelt sich hier zumeist um Tiere, die von der Straße kommen, ausgesetzt wurden und bis zur Auffindung keine tierärztliche oder menschliche Fürsorge erhalten haben. Bei einigen dieser Tiere hinterlässt ein Trauma oder ein Unfall psychische Spuren und/oder körperliche Defizite.
Was ist mir passiert?
Ich wurde gemeinsam mit meinen beiden Geschwisterchen, Kantorka und Lobosch auf Sardinien an einem Straßenrand in einem Karton gefunden und zurückgelassen. In einer Welt, die für uns viel zu groß und viel zu kalt war, haben wir uns ganz eng aneinander gekuschelt, um uns gegenseitig ein kleines bisschen Wärme und Sicherheit zu geben. Ich war damals nur ein kleines Katerchen – hungrig, verängstigt und zitternd vor Kälte. Niemand wusste, wie lange wir schon dort lagen. Niemand wusste, ob überhaupt noch jemand kommen würde, um uns zu retten. Doch zum Glück wurden wir entdeckt und in das Tierheim Canile Tortolì gebracht. Unsere ersten Tage verbrachten wir bei einer liebevollen Amme, die uns mit dem Fläschchen großzog. Im Oktober bekam ich meine große Chance und durfte nach Deutschland auf eine Pflegestelle reisen.
Wo bin ich?
Derzeit befinde ich mich zusammen mit meinem Bruder Lobosch und weiteren Katzen auf einer Pflegestelle in Konz.
Wie bin ich?
Ich bin ein richtig wildes Kerlchen. Beim Spielen kenne ich kein Halt, sause hin und her und genieße es, dass ich mich endlich frei bewegen kann. Den neuen Katzen begegne ich eher gleichgültige und renne an ihnen vorbei. Wenn mein Pflegefrauchen kommt renne ich sofort auf sie zu und schnurre so laut ich kann. Damit will ich ihr zeigen, wie dankbar ich bin, dass sie mich aus dem Tierheim geholt hat. Ich lass mich auch gerne kuscheln und fühle mich in ihrer Nähe richtig wohl. Meistens habe ich dafür aber keine Zeit, denn ich muss flitzen, flitzen, flitzen.
Was suche ich?
Ich wünsche mir ein Zuhause, fernab von stark befahrenen Straßen oder Bahngleisen, damit ich nach meiner Kastration sicher die Welt draußen entdecken kann – und immer wieder in einen Ort zurückkehre, der sich wie ein sicherer Hafen anfühlt.
Am allerwichtigsten ist mir jedoch eine Familie, die mich so sein lässt wie ich bin. Bei der ich sowohl toben als auch schmusen darf. Ein Zuhause, in dem ich nicht nur kurz zu Besuch bin, sondern für immer bleiben darf. Vielleicht wartet dort schon ein etwa gleichaltriges Kitten auf mich, mit dem ich spielen und kuscheln kann. Oder ich bringe meinen Bruder Lobosch mit, damit wir gemeinsam den ersten Schritt in unser neues Leben wagen können.
Ich bin gechipt, geimpft gegen Katzenschnupfen, -seuche und Tollwut und negativ auf Katzenaids und Leukose getestet.
Wir vermitteln bundesweit, wenn du bereit bist, Krabat auf der Pflegestelle zu besuchen und abzuholen.





















































